1951
begann das Stahlbauunternehmen Preussag mit den Notbergbauanlagen rund um die Mooshütte.

Es war geplant, vor der Mooshütte eine Waschkaue zu errichten. Durch geschickte Verhandlungen mit dem Wirt wurde die Waschkaue aber dann hinter die Mooshütte gebaut, wofür der Wirt das Grundstück zur Verfügung stellte, mit der Maßgabe, dass nach dem Einstellen der Bergbauaktivitäten sämtliche Gebäude in
seinen Besitz übergingen.

 
1952
entstanden so hinter der Mooshütte in einem Gebäude,
die Waschkaue mit Steigerzimmer, Badzimmer und
Verbandszimmer, sowie im Keller die Ladestation für die
Grubenlampen. Im zweiten Gebäude wurden die Trafostation,
Stallungen und der Kompressorraum untergebracht.
Zwischen Eiskeller und Trafostation wurde gleichzeitig noch
eine Garage eingerichtet. Durch den Bergbau bekam die Mooshütte auch gleichzeitig einen Stromanschluß.

 

1954
wurde der Saal links ans Gebäude angebaut. Fünf Jahre später
wurde die Mooshütte von der Tochter des Gastwirts
Friedholf Hecht und deren Familie, von der Familie Watermann,
übernommen, die die Mooshütte weiter ausbauten. Nachdem der Bergbau 1960 eingestellt worden war, ließ die Familie Watermann die Waschkaue zu einem Gästehaus umbauen.

 

1961
zogen während der Messe hier die ersten Gäste ein.

In den fünfziger und sechziger Jahren war die Mooshütte am
Vatertag ein beliebter Treffpunkt. Traditionell spielte hier die
Nenndorfer Schützenkapelle zum Tanz auf.

  
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